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Nachrichten aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau finden sie unter
www.ekhn.de

Nachrichten aus der Evangelischen Kirchengemeinde Kroppach


4.8.2010

Herzliche Einladung zur Jubiläumsfeier

„60 Jahre Gustav-Adolf Kapelle Atzelgift/Luckenbach“

In diesem Jahr feiert die Kirchengemeinde Kroppach das 60-jährige Bestehen der Gustav-Adolf-Kapelle in Atzelgift/ Luckenbach. So findet am Samstag, dem 11. September 2010 um 19 Uhr in der Kapelle ein Chorkonzert mit Kirchenchören der Kirchengemeinde statt.
Am Sonntag, dem 12. September beginnen die Feierlichkeiten nachmittags um 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle. Der Posaunenchor Helmerot/Mörsbach wird diesen mitgestalten. Anschließend erwartet die Gäste eine bunte Kaffee- und Kuchentafel. Die Kinder können am Nachmittag an unterhaltsamen Spiele sowie an einem Luftballonwettbewerb teilnehmen.
Die Kirchengemeinde Kroppach lädt alle herzlich zu diesen beiden Veranstaltungen ein und freut sich über zahlreiche Gäste.

03.08.2010

Goldkonfirmation am 9.Mai in der evangelischen Kirche zu Kroppach


Foto: Foto-Schäfer Altenkirchen

Am 9. Mai 2010 fand in der Ev. Kirche in Kroppach ein feierlicher Gottesdienst anlässlich der Goldkonfirmation des Jahrgangs 1946 statt.
Von den damals 25 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren 16 zugegen und zogen zusammen mit Pfarrerin Frölich in die Kirche ein.
In ihrer Predigt zu Johannes, 7, 37+38  sprach Frau Frölich – auch im Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre- darüber, dass das Leben aus Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten bestehe, die den ganzen Lebensweg prägen und sprach den Gottesdienstbesuchern die Gewissheit zu, dass die Sehnsüchte bei Gott zur Vollendung kommen.
Nach der Predigt traten die Goldkonfirmandinnen/-konfirmanden zu zweit vor den Altar, manche in gleicher Konstellation wie bei ihrer Konfirmation vor 50 Jahren. Vor Überreichung der Urkunde sowie der Einsegnung las Pfarrerin Frölich den Konfirmationsspruch jedes Einzelnen nochmals vor. Es wurde im Gottesdienst auch der verstorbenen Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs gedacht.
Gemeinsam nahm die Goldkonfirmationsgruppe am anschließenden Abendmahl teil.
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Frauenkirchenchor Stein-Wingert mitgestaltet, der die Gottesdienstbesucher mit drei Liedern erfreute. Die Orgelbegleitung lag in den bewährten Händen von Jutta Lauterbach.
Nach dem feierlichen Gottesdienst fuhren die Goldkonfirmandinnen und – konfirmanden zum geselligen Beisammensein zur Limbacher Mühle.
                                                       
                                                                                                                                                                                                                           -Judith Groß



1.06.2010
Der neue Bote, der Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Kroppach, ist für die Monate Juni 2010-August 2010 erschienen. Er umfasst 24 Seiten
und beinhaltet alle aktuellen Informationen rund um Veranstaltungen und Ereignisse unserer Kirchengemeinde. Sie können ihn nachstehend im pdf-Format
downloaden:
DerBote.pdf

CVJM- Chor CHORUS LIGHT

Gelungenes Chorkonzert in der Mudenbacher Kirche

Der CVJM-Chor Altenkirchen "Chorus
Light" hatte herzlich zu einem Chorkonzert in der Evangelischen Kirche in Mudenbach eingeladen.
Viele Freunde des Chorgesangs fanden sich am Samstag, dem 27.Februar 2010 dort ein. Das Konzert, in dem Chorus Light insgesamt 9 moderne christliche Lieder darbot,  fand unter der Mitwirkung von 3 befreundeten Chöre statt. So erfreuten neben dem einladenden Chor Chorus Light (Dirigent: Marcus Görtz)  der Frauenkirchenchor Mudenbach (Dirigent: Werner Wahler) , der Evangelische Kirchenchor Hattert (Dirigent: Günter Brandenburger)  und der MGV Mudenbach  (Dirigent: Jurek Kaczmarczyk) mit ihrem Gesang die zahlreichen Zuhörer. Die Moderation des Abends erfolgte durch Pfarrer Christian Hählke. Mit zwei Zugaben beschloss Chorus Light das Chorkonzert und dankte allen Beteiligten für ihre Mitwirkung.

Eintritt wurde für die Veranstaltung nicht erhoben. Dank großzügiger Spenden konnte Chorus Light einen Betrag von 300 Euro an die Kinderkrebshilfe Gieleroth übergeben.                                                                                                           -Judith Groß

Bild: Jutta Fischer (2. v. l.) , die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Gieleroth, nahm die Spende von Chorus Light entgegen


4.05.2010 Gedenkstätte Hadamar erhält internationale Schutzplakette

HADAMAR. (4.Mai 2010) „Diese Gedenkstätte ist eine Aufforderung, allen menschen- verachtenden Tendenzen zu widerstehen.“ Das sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, als er zusammen mit dem Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van-Elst am Montag eine blau-weiße Plakette an der Gedenkstätte Hadamar anbrachte, die das Gebäude international als ein schutzwürdiges Kulturgut ausweist. In der ehemaligen „Landesheilanstalt“ wurden zwischen 1941 und 1945 etwa 15000 Menschen mit einer psychischen Krankheit grausam ermordet.

„Haben wir aus dem gelernt?“
Jung erinnerte an Worte des ersten EKHN-Kirchenpräsidenten Martin Niemöller, „die Opfer des unmenschlichen und entarteten Systems niemals zu vergessen“. Niemöller hatte 1964 bei der Umwandlung des Friedhofs in eine Gedenkstätte eine Stele eingeweiht und erklärt, dass an einer solchen Gedenkstätte vor allem deutlich werde, wie schwer es ist, mit Schuld umzugehen. „Wir wollen auch heute keine Gedenkkultur der Selbstzufriedenheit“, sagte Jung. 

EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van-Elst (links) befestigten mit LWV-Präsident Robert Becker und dem
LWV-Beigeordneten Dr. Peter Barkey (2. von links) die blau-weiße Plakette, die die Gedenkstätte Hadamar als schutzwürdiges Kulturdenkmal kennzeichnet.


Mit Niemöller gesprochen müsse der Ort vielmehr dazu beitragen, sich immer wieder zu fragen: „Haben wir aus dem gelernt?“, zitierte Jung. „Oder würden nicht auch wir begierig nach Gründen Ausschau halten, die es uns ermöglichen, dem Risiko, dem vollen Einsatz zu entgehen, der das Leben kosten könnte oder vielleicht kosten müsste?“ Gedenken müsse nach Niemöllers Aufforderung herausfordern. „Wir müssen fragen: Widerstehen wir energisch genug?“, so Jung, „und woran orientieren wir uns?“

Mahnung, das Leben nicht nach ökonomischen Maßstäben zu bewerten 
Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van-Elst erinnerte an das entschlossene Vorgehen seines Vorgängers Bischof Antonius Hilfrich, der 1942 gegen die Gräueltaten intervenierte und Mitarbeiter katholischer Heime aufrief, dem staatlichen Vorgehen jedes Zuarbeiten zu versagen, denn auch dessen Duldung sei sündhaft. „Auch heute, in einer Zeit, in der das Leben vor der Geburt, Krankheit und das Leben im Endstadium wieder mit ökonomischen Maßstäben bewertet wird, kann der Name Hadamar deutliche Mahnung sein, den Vorbildern dieser Zeit nachzueifern und entschieden gegen ökonomische oder politische Zwänge Partei für das Leben der Schwachen zu ergreifen“, sagte der Bischof.

Proteste von Kirchenvertretern zeigten Wirkung
„Nicht zuletzt der Protest von Kirchenvertretern hat dafür gesorgt, dass die Gasmorde in Hadamar nach weniger als einem Jahr beendet wurden“, sagte Robert Becker, Präsident der Versammlung des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) Hessen, dem Träger der Einrichtung. „Leider wissen wir, dass auch danach noch in Hadamar getötet wurde mit Überdosen von Medikamenten oder durch Unterversorgung“, so Becker, der sich mit dem LWV-Beigeordneten Dr. Peter Barkey dankbar zeigte, dass mit Unterstützung der Kirchen die Bedeutung der Gedenkstätte in heutiger Zeit nicht in Vergessenheit gerate und dass zum Anderen die Auszeichnung als schutzwürdiges Kulturdenkmal die historische wie aktuell überregionale Bedeutung des Ortes unterstreiche.

Kulturdenkmal-Urkunde wurde verlesen
Manfred Weber von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Limburg-Weilburg verlas die Kulturdenkmal-Urkunde, die auf der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgütern auch bei bewaffneten Konflikten basiert und der sich bis heute 123 Staaten angeschlossen haben. Zusammen mit den LWV-Vertretern, dem Leiter der Gedenkstätte, Dr. Georg Lilienthal und Hadamars Bürgermeister Michael Ruoff besichtigten Tebbartz-van-Elst und Jung anschließend die Ausstellungsräume im Erdgeschoss sowie tief bewegt die ehemaligen Gaskammern, Seziertische und Wege zur Verbrennungsanlage im Keller der Gedenkstätte.

Interessierte Besucher der Gedenkstätte
Seit 1953 erinnert der LWV mit einem Relief an die Ermordungen in Hadamar. 1983 entstand in den Räumen der ehemaligen Tötungsanstalt und auf dem Außengelände eine Gedenkstätte. Die Zahl der Besucher steigt kontinuierlich. Allein im vergangenen Jahr wurden laut Barkey 18000 Besucher – in der Mehrzahl Schulklassen und junge Erwachsenen-Gruppe – in der Gedenkstätte gezählt, die sich auf dem Gelände der heutigen Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie befindet. Außerdem mehren sich die Anfragen von Personen, deren Angehörige in Hadamar ermordet wurden. Dazu steht eine Datenbank zur Verfügung, die alle Opfer namentlich verzeichnet.

[Bernd-Christoph Matern]

Quelle sowie alle Bildnachweise: www.ekhn.de


Unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen (Konfirmation vom 28.3.2010 in Kroppach)


15.03.2010
Der neue Bote, der Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Kroppach, ist für die Monate März 2010-Mai 2010 erschienen. Er umfasst 24 Seiten
und beinhaltet alle aktuellen Informationen rund um Veranstaltungen und Ereignisse unserer Kirchengemeinde. Sie können ihn nachstehend im pdf-Format
downloaden ( 1.27 MB)
DerBote.pdf

13.03.2010
Heute um 18.00 Uhr fand der Gottesdienst anlässlich der Wiedereröffnung der Kroppacher Kirche statt. Seit dem 23.12.2008 war die Kirche geschlossen, da sich ein ca. 9 qm großes Teil der Decke gelöst hatte und herabgestürzt war. Nach einem Zeitraum von nunmehr ca. eineinhalb Jahren konnte die Kirche feierlich eröffnet werden.
Mitwirkende am Eröffnungsgottesdienst waren die Frauenkirchenchöre Mudenbach und Stein-Wingert, die Jungscharen Kroppach und Mörsbach, der Jugendkreis der Kirchengemeinde Kroppach sowie der Kinderchor Kroppacher Schweiz.

 

       
                                         














                                                               


Bericht des Konfi-Camps vom 25.-27. Januar 2010

Expedition Gottsuche 2010


Vom 25. – 27. Januar 2010 waren wir wieder „im Aufrag unseres HERRN“ unterwegs: 85 Konfirmanden und Konfirmandinnen, 20 jugendliche Teamer und die Pfarrerinnen und Pfarrer aus Altstadt, Hachenburg, Kroppach und Wahlrod und ich als Diakonin für die Kirchengemeinde Alpenrod und als Leiterin des Konficamps. Diesmal waren wir in der Jugendbildungsstätte Siegerland in Wilnsdorf. Ein gutes Haus für eine so große Gruppe.

Expedition Gottsuche – Welches Gottesbild hab ich eigentlich und wie kann ich es gestalten? Mit dieser Frage entstanden 85 unterschiedliche Gottesbilder in Schuhkartondeckel. Spannend!  Und wenn zuhause alles mies läuft, ich die Mathearbeit vergeigt habe, der Opa gestorben ist oder wenn ich mich über etwas besonders riesig freue – wie wünsche ich mir dann, dass Gott für mich da ist?  Wir denken und glauben in unterschiedlichen Lebenssituationen Gott anders. Gott will nicht festgelegt werden. Eine interessante Auslegung des 1. Gebotes. Ein Aha- Erlebnis nicht nur für Konfis.

Dann ging es in den fünf Gruppen unterschiedlich weiter. Die Hachenburger und Altstädter Konfis konnten in einer Stationenarbeit weiter denken und sich ausprobieren. Für die Alpenröder, Wahlröder und Kroppacher Konfis ging es mit Rollenspielen, Einzel- und Gruppenarbeiten in ihren jeweiligen Gruppen weiter am Thema.

Und was gab es sonst noch:

In der Mittagspause konnten die Konfis wählen zwischen unterschiedlichen  Kreativgruppen: Klettern, Fußball, Volleyball, Tischtennis, Schminke undGesichtsmasken  selbst herstellen, eine Konficampzeitung erstellen und Spiele (Werwölfe und Co). In der  Turnhalle wurde es mit 3 Gruppen ein wenig eng. Aber  wenn man zusammenrückt klappt  das schon.

Am ersten Abend begrüßten Pfr. Albers, Pfr. Dönges, Pfr. Groß, Pfrn. Stein, Pfrn. Frölich und ich die Konfis mit einer kleinen Musikeinlage: Country roads. Die Teamer stellten bei der „göttlichen Modeschau“ exklusive Modelle vor und 10 Konfis aus den 5 Gemeinden spielten Aktivity gegen die Teamer. Dieses Duell ging unentschieden aus. In der Abendandacht hörten wir das Lied von Joan Osborne „What if god was one of us“. Was wäre, wenn… Pfarrer Dönges und Teamer gaben uns dazu ein paar wichtige Impulse.

Am zweiten Abend trafen wir uns im „Casino Bankrotto“. Alle Konfis erhielten ein Sparbuch mit 100 000 Euronen von der Casinobesitzerin. Ziel des Spieles war es, an 8 Spieltischen so viel Geld zu verlieren, wie es nur eben ging. Aber das war gar nicht so leicht. Beim Lotto konnte man nur gewinnen und beim „Schwimmen“ konnte schon eine falsche Antwort dazu führen, dass man eben mal 5000 Euronen dazu bekam. Die „Klofrau“ half ein bisschen mit Toilettensteuer die bezahlt werden musste. Auch bei der Bar konnte man sein Geld loswerden. Die Teamer hatten mindestens genauso viel Spaß wie die Konfis. Es gab echte Überfälle, FBI -  Agenten und eine Börse mit tollen Aktien. Timo aus Alpenrod gewann mit 20 000 Euronen. Noch heute fragen sich viele, wie er es geschafft hat, die 80 000 Euronen los zu werden. Pfarrer Albers begrüßte uns zur Abendandacht in einem abgedunkelten Raum. Hier gab es die Möglichkeit, still zu werden und vor Gott zu bringen, was das Leben schwer macht und wofür wir Gott danken können. In einer sehr ruhigen und dichten Atmosphäre ging dieser Tag zu Ende.

Am Mittwoch kam Herr Rethmeier, der Dekanatskantor, der das Konficamp mit uns begonnen hatte. Er war auch jetzt beim Abschlussgottesdienst wieder dabei.

Er, Pfarrerin Stein, Pfarrer Albers und Teamer gestalteten den Abschlussgottesdienst. Welche unterschiedlichen Räume erschließt uns unser Glaube? Texte und Lieder passten da gut zusammen. Ja! Konfis singen! (Dank an Herr Rethmeier!) Fröhlich endete das Konficamp mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Ansonsten gab es lange beziehungsweise kurze Nächte, viel Gelegenheiten zum Lachen und sich miteinander Freuen, neue Einsichten und Gotteserfahrungen. Es waren gelungene Tage.

Der besondere Dank der Pfarrerinnen und Pfarrer und mir gilt unsern Teamern:

Lisa, Sarah, Sarah, Mirjam, Michael, Melissa, Florian, Dilara, Esther, Elisabeth, Viktoria, Vanessa, Tamara, Katharina, Michelle, Timea, Lara, Dajana,   Michelle und Isabell

Ulrike Weller

(Diakonin im  gemeindepädagogischen Dienst)



Neues Video, e-wie evangelisch, Thema "Reformiert":




HERZLICHE EINLADUNG


Zum Chorkonzert des CVJM-Chores Altenkirchen
Wann?: 27. Februar 2010 um 19 Uhr
Wo?: Evangelische Kirche in Mudenbach
Wer?: - Chorus Light
          - Frauenkirchenchor Mudenbach
          - MGV Mudenbach
          - Ev. Kirchenchor Hattert
freier Eintritt 






11.Januar 2009
Andacht für das Jahr 2010 zum Thema "Glück" von Dekan Michael Tönges-Braungart / Bad Homburg

Glück
Der Mensch lebt nicht vom BIP allein – diese Schlagzeile war neulich im Wirtschaftsteil
einer großen Tageszeitung zu lesen. Das Bruttoinlandprodukt, kurz BIP, gilt allgemein
als Maß für den Wohlstand einer Gesellschaft.
Der Mensch lebt nicht vom BIP allein – dieser Satz steht in einer Studie, die die Initiative
Neue Soziale Marktwirtschaft vorgestellt hat und die die Lebenszufriedenheit der
Menschen in Deutschland misst. Die Zufriedenheit der Menschen, sagt die Studie,
wächst nicht automatisch mit der Wirtschaftsleistung. Sie hängt auch von Faktoren
wie der Arbeitslosenquote, dem Einkommen und dem Gesundheitszustand ab.
Das überrascht nicht unbedingt. Aber es ist interessant, dass sich die Wirtschaft mit
der Frage nach dem Glück befasst – und das nicht nur in Deutschland. Glücksbarometer
sind weltweit im Trend. Bücher über das Glück sind Bestseller. Die Sehnsucht
nach Glück verbindet alle Menschen. Einig sind sich wohl auch die allermeisten, dass
der Satz: Jeder ist seines Glückes Schmied, nur zum Teil stimmt. Natürlich kann und
muss ich zu meinem Glück etwas tun. Aber ich kann es nicht zwingen. Glück ist immer
auch etwas, das mir widerfährt.

Die Vorstellungen darüber sind unterschiedlich, was Glück bedeutet und worin es besteht.
Arbeit und Einkommen haben etwas mit Glück zu tun, gelungene Beziehungen
zu anderen und natürlich auch die Gesundheit. In der Bibel kommt das Wort „Glück“
nur ganz selten vor. Aber es gibt in ihr Texte, die uns auf die Spur des Glücks bringen
können. Eine davon steht im Alten Testament im 1. Buch der Könige. Salomo ist
seinem Vater auf dem Thron gefolgt und in ganz jungen Jahren König geworden. Anlässlich
der Thronbesteigung gibt Gott ihm einen Wunsch frei. Salomo bittet Gott nicht
um Reichtum oder Erfolg, nicht um eine glückliche Hand beim Regieren oder eine
glückliche Familie; auch nicht um Gesundheit oder ein langes Leben. Er bittet um ein
hörendes Herz, damit er zum einen auf Gott hören, seinen Willen verstehen und beherzigen
kann. Und damit er zum anderen auf sein Volk hören kann, dass er regieren
soll.
An dieser Bitte faszinieren mich drei Dinge:
Salomo bittet nicht allein für sich selber. Er schaut von sich selber weg auch auf die
anderen. Salomo bittet darum, dass er seiner Lebensaufgabe gerecht wird; dass er seine
Bestimmung erfüllen kann.
Salomo bittet darum, offen und aufmerksam zu bleiben – für das, was Gott mit ihm
vorhat; und für das, was ihm in anderen Menschen begegnet.
Kein einfaches Glücksrezept. Aber ein Weg, dem Glück auf die Spur zu kommen.

Hier können sie die Nachrichten der letzten Jahre einsehen:
Archiv 2009