"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (Matthäus 18,20) Der Gottesdienst Dieses Wort lädt
Menschen jeden Sonntag zum Gottesdienst in die Kirche ein. Der
Gottesdienst ist die wesentliche Lebensäußerung der
Kirche. Von Anfang an haben sich Menschen in der Nachfolge Jesu
zusammengefunden, um auf sein Wort zu hören und Gemeinschaft
miteinander zu haben.
Das
Kirchenjahr
Das Kirchenjahr entfaltet das
Christuszeugnis. In seinem Ablauf vergegenwärtigt sich die
Gemeinde Leben und Wirken ihres Herrn: Ankündigung und Geburt
Christi (Advent und Weihnachten), Erscheinung Gottes in Christus
(Epiphaniaszeit), Jesu Leiden und Sterben (Passionszeit), Jesu
Auferstehung und Himmelfahrt (Osterzeit) und die Ausgießung
des Heiligen Geistes (Pfingsten). Damit beginnt die Zeit der Kirche.
Sie bekennt sich zur Dreifaltigkeit Gottes: Vater, Sohn und Heiliger
Geist (Trinitatiszeit), und erwartet die Wiederkunft Christi am
Jüngsten Tag.
Das Kirchenjahr hat sich in den ersten Jahrhunderten christlicher Zeitrechnung herausgebildet. Sein Höhepunkt ist das Osterfest: die Auferstehung Christi von den Toten ist der Ursprung christlichen Glaubens. Schon in der Zeit der Apostel wurde deshalb die Auferstehung Jesu am ersten Tag der Woche (Sonntag) mit dem Mahl des Herrn gefeiert. Der römische Kaiser Konstantin hat im Jahr 321 den Sonntag als Tag des Herrn zum gesetzlichen Feiertag erhoben. Ostern fällt - ausgehend von der jüdischen Passatradition - auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond am oder nach dem von der Alten Kirche auf den 21. März angesetzten Frühlingsanfang. Dem Osterfest geht die vierzigtägige Passionszeit voraus (die Werktage ab Aschermittwoch). Sie ist dem Gedächtnis an das Leiden und Sterben Jesu Christi gewidmet. Die letzte Woche der Passionszeit ist die Karwoche mit dem Gründonnerstag, dem Tag der Einsetzung des Abendmahls, und dem Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung und des Todes Jesu. Dem Osterfest folgt am 40. Tag das Fest der Himmelfahrt Christi und am 50. Tag das Pfingstfest, der Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes. Nach dem Osterfestkreis bildete sich seit dem 4. Jahrhundert der Weihnachtsfestkreis heraus. Er beginnt mit den vier Adventssonntagen und hat im Fest der Geburt Jesu am 25. Dezember (Weihnachten, Christtag) seine Mitte. Nach dem 6. Januar, dem Tag der Erscheinung des Herrn (Epiphanias), folgen die Sonntage nach Epiphanias, deren Zahl vom Ostertermin abhängt (mindestens zwei, höchstens sechs).
Den Zeiten und Festtagen des Kirchenjahres entsprechend sind in neuerer Zeit jedem Sonntag ein Bibelvers und ein Lied zugeordnet worden. Die Gottesdienstordnung der Kirchengemeinde Kroppach Musik zum Eingang Download der Gottesdienstordnung der Kirchengemeinde (mit liturgischen Gesängen) als Word-Dokument.
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