Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. -Psalm 26,8 Der Beruf des Küsters Wenn die Pfarrerin am Sonntag morgen die Gemeinde herzlich zum Gottesdienst begrüßt, hat der Küster schon eine ganze Menge geleistet:
Das Wort
„Küster“ stammt aus dem Lateinischen. Der
„custos“ ist ein Türsteher. Damit ist aber
der Beruf des heutigen Küsters nicht ausreichend beschrieben:
Der Beruf Küster umfasst ein breites Spektrum von Aufgaben:
Teils präsentiert der Küster die Gemeinde und ist
dabei im Anzug gekleidet– zum anderen versieht er seinen
Dienst im Blaumann und hält die Kirche und die kirchlichen
Gebäude in Schuss.
Es gibt keine Ausbildung zum Küster. Den Beruf kann jeder ausüben, der sich auf eine freie Küsterstelle bewirbt. Der Umfang der Arbeit ist dabei sehr unterschiedlich. In manchen Gemeinden wird der Küsterdienst von einer rüstigen Rentnerin versehen, die Sonntags die Kirche aufsperrt, vorbereitet und nachher wieder schließt. In anderen Gemeinden umfasst der Küsterdienst neben der gottesdienstlichen auch gärtnerische und hausmeisterliche Tätigkeiten, die eine volle Stelle ausfüllen und einiges handwerkliches Geschick verlangen. KüsterInnen in der Kirchengemeinde Kroppach Derzeit sind in unserer Gemeinde nebenamtlich 4 Küster(innen) beschäftigt. Küster in Kroppach: Hans-Hermann Egly, Tel. 02688-8643 Küster in Mudenbach: Helmut Noll, Tel. 02688-8733 Küster in Atzelgift/Luckenbach: Anneliese Müller, Tel. 02662-1047 Küster in Mörsbach: Egon Thiel, Tel. 02688-8352 |