Kategorie-Archiv: Allgemein

Offene Kirche – Sonntag 10:00 – 12:00 Uhr

Es besteht auch die Möglichkeit zum persönlichen Gebet an unserem neuen „Kerzenbaum
ein Licht anzuzünden.
Jedes angezündete Licht an unserem Kerzenbaum steht für ein Gebet, für das Anliegen eines Menschen. Es zeigt den anderen Gläubigen: Hier war jemand, der im Gebet Hilfe suchte. Die brennende Kerze ist Zeichen des Gebets, über das gesprochene Wort hinaus. Doch die Kerzen laden nicht nur ein eine Bitte zu formulieren. Kerzen werden auch entzündet, um zu danken, für eine gelungene Prüfung oder die Genesung von einer Krankheit, u.v.m.

So ist das Anzünden einer Kerze eine gute Form des stummen Betens. Die brennende Kerze ist ein verlängertes Gebet, das brennend weiter betet, auch dann, wenn ich die Kirche verlassen habe.

Bitte beachten Sie auch hier die Hygienemaßnahmen, die im Eingangsbereich beschrieben sind.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aktuell noch keine Gottesdienste stattfinden können.
Wir warten die weiteren Richtlinien unserer Landeskirche ab und arbeiten an einem den Vorgaben entsprechenden Sicherheitskonzept.

Andacht zum 3. Sonntag nach Trinitatis

Der 3. Sonntag nach Trinitatis lässt die Menschen Freudenfeste feiern, weil sie Verlorenes wiedergefunden haben. Der Vater im Gleichnis mit seinen beiden Söhnen freut sich, dass sein totgeglaubter Sohn zurückgekehrt ist. Ein wunderbarer Anlass ein Freudenfest zu feiern. Der Hirte freut sich über das wiedergefundene Schaf und die Witwe über den Groschen. Im Reich Gottes, so erzählen uns diese Beispielgeschichten, gibt es immer einen Grund miteinander das Leben zu feiern. Das erzählt uns auch die große Geschichte Gottes mit seinem Volk im ersten Testament. Immer wieder erfährt das Volk Israel, Gottes Güte und Barmherzigkeit.
Ja, wir alle haben Grund uns zu freuen.

Die Andacht steht hier als PDF zum Download bereit.

Einladung zu einem ökumenischen Freiluftgottesdienst „Einer trage des anderen Last“

für die Region Kroppach, Alpenrod, Hachenburg am 5. Juli 2020 um 10.00 Uhr auf dem Alten Markt in Hachenburg.

Bis zu 250 Menschen können sich zu diesem Gottesdienst versammeln – allerdings nur mit vorheriger Anmeldung. Die Anmeldung ist zwingend erforderlich und online möglich unter:
www.werbering-hachenburg.de oder bei den Firmen Articoli, Mies Raum & Ausstattung, Modehaus Fröhlich, Modehaus Gross oder bei Pro Fashion.

Die Idee kam vom Werbering Hachenburg. „Da der verkaufsoffene Sonntag wegen Corona ausfallen muss, haben wir vorgeschlagen einen Ökumenischen Freiluft-Gottesdienst auf dem Marktplatz zu organisieren,“ sagt Werbering-Vorsitzender Volker Schürg. „Die Menschen möchten einfach wieder zusammenkommen und sich treffen, auch ohne die Gelegenheit zum Einkaufen.“ Stattfinden soll der Gottesdienst am Sonntag, den 5. Juli um 10 Uhr. Ein toller Einfall, den die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Hachenburg sofort unterstützten. „Das gibt uns eine schöne Gelegenheit zu einem ersten gemeinsamen Auftakt-Gottesdienst seit Beginn der Coronakrise für und in der Region für die Kirchengemeinden Hachenburg, Altstadt, Kroppach und Alpenrod“, sagt der Evangelische Pfarrer und stellvertretende Dekan Benjamin Schiwietz. „Zusammen mit der katholischen Gemeinde und Open Air auf dem Marktplatz zu feiern, ist zusätzlich reizvoll.“ Sein katholischer Kollege Winfried Roth freut sich ebenfalls über die tolle Gelegenheit. “Kirche muss aus sich heraus und mehr unter die Menschen gehen, sagt er.“ Beide Pfarrer werden den Gottesdienst unter dem Bibelwort aus Galater 6, Vers 2 „Einer trage des anderen Last, …“ gestalten. Musikalisch unterstützt werden sie durch Mitglieder des Musikvereins Blau Weiß Limbach und des MGV Eintracht Rosenheim.

Bis zu 250 Teilnehmer können zu dem Gottesdienst auf den Marktplatz kommen. 90 Sitzplätze stehen zur Verfügung. Wegen der Corona-Bestimmungen müssen sich Besucher anmelden. Das ist möglich online unter www.werbering-hachenburg.de oder lokal in einem von fünf Hachenburger Einzelhandelsgeschäften: Articoli, Mies Raum & Ausstattung, Modehaus Fröhlich, Modehaus Gross oder Pro Fashion. Mund-Nase-Schutz sollte mitgebracht werden, Desinfektionsmittelspender werden zur Verfügung stehen. Für den Gottesdienst wird der Marktplatz abgesperrt, um die Teilnehmerzahl kontrollieren zu können. Zugang ist über die Fußgängerzone, das Parkhaus Alexanderring und die Herrenstraße. Der Ausgang erfolgt über den Schlossberg und die Friedrichsstraße.

Text und Pressebild aus der Pressemitteilung
des Ev. Dekanats Westerwald / evangelischimwesterwald.de


Beitragsbild oben:
Alter Markt Hachenburg:
Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com)
Lizenz: CC BY-SA 3.0
via Wikimedia Commons

Andacht zum 2. Sonntag nach Trinitatis

„Kommt zu mir“ – das ist die große Einladung, die als Überschrift über diesem Sonntag steht. Zwei Aspekte sind darin auf das Engste miteinander verbunden. Da ist einerseits die Erfahrung, wie wohltuend die Nähe Gottes ist. Wer sich Gott nähert, spürt die Güte und die lebensspendende Kraft Gottes. „Bei dir ist die Quelle des Lebens“ (Ps 36,10) Außerdem besitzt diese Einladung eine erhebliche Reichweite. Sie ergeht gerade an die, die nicht mit ihr rechnen. So geht es an diesem Sonntag auch darum, darüber nachzudenken, wo Gottes Einladung an uns ergeht und wie wir darauf antworten.

Die Andacht steht hier als PDF zum Download bereit.

Unser Kerzenbaum lädt zum Gebet ein

In der Osternacht wird die Osterkerze mit dem Ruf „Licht Christi “ in die dunkle Kirche getragen. Im Licht der Osterkerze wird die Auferstehung Jesu, der Beginn des neuen Lebens, deutlich. Die Osterkerze brennt in jedem Gottesdienst und die Taufkerzen werden an ihr entzündet. Sie zeigt, dass mit der Taufe der Täufling nun ein neues Leben beginnt. Sie wird übergeben mit dem Satz: „Christus, das Licht der Welt ist in dir. Lass dein Licht leuchten und sei ein Licht auf unserer Erde.“

Am Ewigkeitssonntag entzünden wir für alle Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres je eine Kerze. Wir erinnern uns: Der Tote hat das irdische Leben hinter sich gelassen und ist nun bei Christus lebendig.  Diesen Glauben und diese Hoffnung drücken die Christen eben auch durch das Entzünden von Kerzen aus.

Jedes angezündete Licht an unserem Kerzenbaum steht für ein Gebet, für das Anliegen eines Menschen. Es zeigt den anderen Gläubigen: Hier war jemand, der im Gebet Hilfe suchte. Die brennende Kerze ist Zeichen des Gebets, über das gesprochene Wort hinaus.

Doch die Kerzen laden nicht nur ein eine Bitte zu formulieren. Kerzen werden auch entzündet, um zu danken, für eine gelungene Prüfung oder die Genesung von einer Krankheit, u.v.m.

Die Tradition, Kerzen zu entzünden, geht zurück auf vorchristliches Brauchtum, fand aber schnell Einzug in die kirchliche Liturgie. Die Bibel half bei der Begründung: Schon Jesus bezeichnete sich selbst als „Licht der Welt“.

So ist das Anzünden einer Kerze eine gute Form des stummen Betens. Die brennende Kerze ist ein verlängertes Gebet, das brennend weiter betet, auch dann, wenn ich die Kirche verlassen habe.

Liedblatt – Ein Licht geht uns auf