Kategorie-Archiv: Allgemein

Gottesdienst Ostersonntag 2020

Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Mit diesem österlichen Gruß lade ich Euch und Sie zu unserem Gottesdienst an den Bildschirmen ein.

Räumlich getrennt, sind wir doch durch Gottes Geist, der Leben ist und Leben schafft in Christus miteinander verbunden.  Lasst uns miteinander singen und beten und auf Gottes Wort hören.

Mein besonderer Dank gilt Familie Keil, die ermöglicht hat, dass wir nun miteinander feiern können.

Danke an Annette Roßbach für die Orgelbegleitung und den Frauen aus unserer Gemeinde, die zuhause die Lieder eingesungen haben.

Und nun wünsche ich Ihnen allen: Frohe und gesegnete Ostern.

Lieder

  • EG 100, 1.2.4.5 Wir wollen alle fröhlich sein
  • EG 114, 1.4.5 Wach auf mein Herz mit Freuden
  • EG 116, 1 – 4 Er ist erstanden, Halleluja
  • EG 99 Christ ist erstanden

Der Gottesdienst zum Mitlesen:

Osterjubel aus Fenstern und von Balkonen

Die EKHN regt an, sich an einem bundesweiten „Osterjubel“ aus Fenstern und von Balkonen zu beteiligen. Wir sind eingeladen um 10.15 Uhr in Osterchoral „Christ ist erstanden“ (Evangelisches Gesangbuch Nr. 99) gemeinsam zu singen. Dazu sollen alle mit einstimmen oder mitspielen – aus dem Fenster, vom Balkon, auf der Terrasse oder im eigenen Garten, wo auch immer es möglich ist.

Unser Gottesdienst endet mit diesem Choral. Vielleicht schauen Sie sich ihn zeitlich so an, dass wir alle gemeinsam am offenen Fenster in den Jubel einstimmen können.

Ihre Pfarrdiakonin Ulrike Weller

Gottesdienst Karfreitag 2020

Karfreitag  – wir können uns nicht in der Kirche treffen. Das kleine unsichtbare Virus, das so groß geworden ist, hat es geschafft uns zu trennen. Aber gerade jetzt, braucht es den Zuspruch unserer Glaubens– und Erzählgemeinschaft mehr denn je.  So möchten wir mit Euch und Ihne heute und am Ostersonntag dennoch Gottesdienst feiern, räumlich getrennt an den Bildschirmen, am Tablet, am Handy und doch verbunden. So können wir miteinander singen und beten und auf Gottes Wort hören. Zünden Sie sich eine Kerze an und vertrauen Sie darauf, dass Gott da ist und Jesus, durch die tröstende Kraft des Heiligen Geistes.

Das dies heute Morgen für uns miteinander möglich ist, verdanken wir Familie Keil aus Kroppach, die diese Aufnahme möglich gemacht hat.

Dank auch an die Frauen aus unserer Gemeinde, die zuhause die Lieder eingesungen haben.

Danke an Annette Roßbach an der Orgel.

Dank an meine Nichte Lisa, die die Texte mitgelesen hat.

Und nun wünsche ich Ihnen einen segensreichen Gottesdienst.

Ihre Pfarrdiakonin Ulrike Weller

Lieder

  • EG 97, 1 – 3 Holz auf Jesu Schulter
  • EG 709/  Psalm 22
  • Während der Schriftlesung: E 91, 1
  • EG 81, 5 + 6
  • EG 81, 2 + 7
  • EG 85, 1 + 2
  • EG 85, 9 + 10
  • EG 545,  1 – 2 Wir gehen hinauf nach Jerusalem
  • EG 545, 3 – 4
  • EG 488, 5 Halt mir dein Kreuz vor

Der Gottesdienst zum Mitlesen:

Angebote der Kirchengemeinde während der Corona-Krise

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” (2. Tim 1,7)

Kraft, Liebe, Besonnenheit – das brauchen wir zurzeit besonders. Die Corona-Krise geht auch an unserer Kirchengemeinde nicht vorbei. Daher müssen auch wir den begründeten Anweisungen unserer Kirchenleitung folgen und alle Gottesdienste, gemeindlichen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise vorerst bis Ende der Osterferien, aber wahrscheinlich darüber hinaus, absagen. Leider müssen auch die Besuche des Besuchsdienstkreises ausfallen.

Gottesdienste?
Da leider keine Gottesdienste in unseren Kirchen stattfinden können, laden wir Sie ein, an den Fernsehgottesdiensten teilzunehmen:
https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/

Wir möchten Ihnen außerdem Mut machen, auch zu Hause Andachten zu feiern. Hören Sie um 8:00 und um 18:00 auf die Glocken, zünden Sie eine Kerze an und sprechen Sie ein Gebet. Durch Gottes Geist sind wir auch in unseren Häusern miteinander verbunden.

Unter diesem Link finden Sie einen Vorschlag für einen Hausgottesdienst: https://rheinduerkheim.ekhn.de/fileadmin/content/gemeinden/rheinduerkheim/Aktuelles/Gottesdienste/Haus-Gottesdienst_14.03.2020.pdf

Taufen oder Trauungen?
Auch Taufen und Trauungen in Gottesdiensten können zurzeit nicht stattfinden. Die Kirchenleitung weist darauf hin, dass in besonderen Situationen Taufen auch im häuslichen Rahmen möglich sind.

Bestattungen?
Bei Bestattungen ist den Regelungen der örtlichen Behörden zu folgen. Zurzeit soll darauf hingewirkt werden, dass auf jeden Fall eine Bestattung in sehr kleinem Rahmen im Freien am offenen Grab stattfinden kann, sofern nicht besondere Gründe entgegenstehen.

Seelsorge?
Viele machen sich gerade große Sorgen, wie es weitergeht, mancher hat Angst. Sollten Sie in diesen schwierigen Zeiten den Wunsch nach Seelsorge haben, können Sie sich natürlich telefonisch oder per Mail an Pfarrerin Gabriele Frölich (02688) 308, E-Mail: Gabriele.Froelich@ekhn.de oder Pfarrdiakonin Ulrike Weller (02688) 98 897 29, E-Mail: Ulrike.Weller@ekhn.de  wenden.

Geben Sie uns auch Bescheid, wenn Sie von Menschen wissen, die sich über einen Anruf freuen würden oder wenn wir anders helfen können.

Seien Sie gesegnet und bleiben Sie gesund,
der Kirchenvorstand

Weitere aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte: www.ekhn.de/corona

Steh auf und geh – Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Weltgebetstag am Freitag, den 6. März 2020 um 19.00 Uhr in Mudenbach mit dem Frauenkirchenchor Mudenbach.

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Feiern Sie mit uns den Weltgebetstag der Frauen aus Simbabwe – Steh auf und geh!


„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020.

Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.

Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär.

Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.

Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten. Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlassjahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 06. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.


Motiv Weltgebetstag 2020: „Rise! Take Your Mat and Walk” von Nonhlanhla Mathe
Text: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.