Archiv der Kategorie: Andacht

Pfingstandacht

Das ist das Wort Gottes:
Nicht mit Macht und nicht mit Gewalt (soll es geschehen), sondern durch meine Geistkraft spricht GOTT, mächtig über Heere. (Sach 4,6 BigS)

Mit dem Wochenspruch aus dem Buch des Propheten Sacharja begrüße ich Euch und Sie zu unserem Gottesdienst an Pfingsten. 50 Tage nach Ostern feiern wir das Fest der Heiligen Geistkraft. Sie will uns in ihre Welt locken und fordert uns auf beherzt zu sein. Sie ist mitreißend, hat die Kraft die Welt zu verändern, will uns beschenken und lehrt uns neu zu sehen. Sie schürt die Hoffnung, wenn wir müde werden und tröstet uns, wenn wir traurig sind. Durch die Heilige Geistkraft springt der göttliche Funke über. Sie weht wo sie will. Sie beschenkt uns mit kühnen Träumen und mit dem Mut, sie zu verwirklichen. Sie ist unsichtbar wie der Wind. Ihre Geistesgegenwart will uns verwandeln. Unser privates Leben genauso wie unsere Gemeinden, unsere Kirche – wenn wir es zulassen.
Das feiern wir heute miteinander.

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Pfingstandacht

Andacht zum 02. Mai 2021 – Kantate

Wochenspruch
„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ Ps 98, 1

Vor einiger Zeit haben mein Mann und ich beim Abendessen über ein Lied gesprochen, und irgendwann fing er an die Melodie zu summen. Ich stimmte ein und bald holte ich Lieder- und Gesangbücher und wir beide haben über eine Stunde miteinander gesungen. Das hat gut getan. Noch so langer Zeit. In den Melodien schwingen alle Emotionen mit: Jubel, Melancholie, Traurigkeit, Kraft, Mut und Lebensfreude. Oft animieren sie dazu sich im Takt mitzubewegen. Singen tut der Seele gut. Kein Wunder, dass in der Bibel ein Liederbuch zu finden ist: die Psalmen. Die Melodien sind leider verloren gegangen. Doch in den alten Texten können wir uns bergen. Sie mitsprechen und uns durch sie trösten lassen. Singen, ein neues Lied. Mein Lied. Den eigenen Ton finden im Lärm des Alltags. In vertrauten Texten und Klängen Heimat finden. Neue Melodien ausprobieren. Zur Ehre Gottes, denn er tut Wunder.

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Andacht Kantate

Andacht zum Sonntag Jubilate am 25. April 2021

Herzlich heiße ich Sie und Euch zu diesem Gottesdienst am Sonntag Jubilate willkommen. Wie schön, dass wir jetzt wieder zusammen feiern können. Ja, Jesus lebt und hat den Tod überwunden. Die Sonntage nach Ostern, bis Pfingsten strahlen noch immer etwas von der österlichen Freude aus und von der Botschaft, dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod.

Doch wir erleben: noch immer hat uns das Virus im Griff und bestimmt unser Zusammenleben. Wie kommen wir dahin, dass wir der frohen Botschaft von Ostern Glauben schenken. Die Bibel erzählt in vielen Bildern, dass es eine Herzensbewegung ist, dass wir Vertrauen in Gott brauchen, so wie es Jesus gelebt hat. Paulus sagt es im Wochenspruch so: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Kor 5, 17)

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Andacht Jubilate

Andacht – Misericordias Domini am 18. April 2021

Wochenspruch
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ (Joh 10, 11.27.28a)

Diese Worte des guten Hirten erinnern an die Auferstehung. Der Tod konnte seine Stimme nicht zum Schweigen bringen. Er, der Lebendige verheißt ewiges Leben. Seine Stimme sollen wir hören.

Doch seine Stimme herauszuhören unter den vielen Parolen manch anderer Hirten, ist gar nicht so leicht.

Heute wird in vielen Gottesdiensten an die Opfer der Pandemie gedacht. Das Virus ist aktiv. Die Zahlen der Infizierten und der Toten steigen. Wir gehen durch ein finsteres Tal. So formuliert es der Beter des 23. Psalms. Doch die Hoffnung geht mit. Das Tal wird ein Ende haben. Manchmal sind wir ängstlich. Vieles ist in dieser Zeit überwältigend und verstörend. Darum tut es gut einmal innezuhalten und unsere Seelen ausruhen zu lassen. Und auch der Trauer Raum geben. Wir nehmen dabei auch die in den Blick, die besonders belastet sind und leiden müssen. Wir tun das im Vertrauen auf Gott. Gott geht mit uns.

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Andacht Misericordias Domini

Okuli – Andacht zum 3. Sonntag in der Passionszeit

Wochenspruch
„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“ Lk 9, 62

Viele von Ihnen wissen das: Wer mit dem Pflug in der Hand zurückschaut, der zieht schiefe Furchen. Das kann nicht gutgehen. Auch beim Bau des Reiches Gottes ist das Zurückschauen nicht hilfreich. Es geht nicht darum sich zu vergewissern, wie toll es früher war, sondern es geht um die Gegenwart und die Zukunft. Wie stellt sich Gott die Erde vor? Wie wünscht Gott sich, dass wir miteinander umgehen? Wenn wir diesen Weg gehen wollen, dann hilft die Rückschau, wenn sie ein Festhalten am Alten bedeutet, nicht. Im Sinne aus Fehlern der Vergangenheit lernen, ist das Zurückschauen sicher wichtig. Doch dann geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein. Was ist heute wichtig und hilfreich für morgen. Es gilt das Ziel vor Augen zu haben und nicht zu vergessen: Gott ist es, der sein Reich baut. ER ist das Ziel. Ihm entgegenzugehen, lässt uns gerade Furchen ziehen.

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Andacht Okuli