Frauenkreis Mörsbach

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Einen bunten und abwechselungsreichen Themenplan stellen sich die Frauen
des Frauenkreises Mörsbach immer wieder für ihre regelmäßigen Treffen zwischen Oktober und Ostern zusammen. Dazu gehören auch zahlreiche Referentinnen und Referenten, die jedes Jahr der Einladung ins Gemeindehaus Mörsbach folgen. In der Woche vor Weihnachten referierte Friederike Schmidt, die selbst in der Evangelischen Kirchengemeinde Montabaur aktiv ist, über das Thema Engel.

Die Frauen erfuhren, dass es Engel nicht nur im Christentum, sondern auch im
Judentum und im Islam gibt. Meist übernehmen die hellen Wesen Botenfunktionen:
„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird …“ (Lukas 2,10). Deshalb auch der Name, denn der Begriff Engel leitet sich vom altgriechisch ἄγγελος, also „ángelos“ ab, was „Bote“ oder „Abgesandter“ heißt.

Als Geistwesen, die den Menschen nahe kommen, wurden Engel in der christlichen
Ikonografie immer wieder dargestellt. Friedericke Schmidt reichte Abbildungen von Cherubim – Engel von hohem Rang, die meist mit Tierleib und menschlichem Kopf dargestellt werden –, Seraphim – Engel mit menschenähnlicher Gestalt – und Erzengeln
in die Runde.

Im Alltag begegnen uns Engel heute hauptsächlich in der Vorstellung von Schutzengeln.
Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift Geo aus dem Jahr 2005 glauben 66 Prozent aller Deutschen an die Existenz von Schutzengeln, 64 Prozent glauben an Gott.
[Weitere Informationen zur Umfrage] .

Im Anschluss an das Referat klang der Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gemütlich aus.