Konfirmation

Die Konfirmation hat ihren Ort in der Zeit des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenleben. Konfirmandinnen und Konfirmanden befinden sich in einem wichtigen Lebensabschnitt: sie sind keine Kinder mehr und beginnen, ihren eigenen Weg ins Erwachsenenleben zu suchen. Der Konfirmandenunterricht begleitet die Jugendlichen in dieser spannenden Lebensphase.

Zwar gibt es keinen direkten biblischen Auftrag für die Konfirmation. Sie ist deshalb auch kein Sakrament. Dennoch gehört die Konfirmation seit fast 500 Jahren ganz elementar zum protestantischen Glaubensverständnis.

Für viele evangelische Jugendliche ist der Tag der Konfirmation das größte Fest in ihrem bisherigen Leben. Viele Gäste reisen dann zu Ehren des Konfirmanden/der Konfimandin an und zeigen auch mit Geschenken, wie sehr sie ihnen am Herzen liegst.

Um auf diesen Tag vorbereitet zu werden, besucht man den Konfirmandenunterricht. Dort geht es nicht um Leistungen, vielmehr stehen die jungen Menschen mit ihren Fragen zum Sinn des Lebens, zur Zukunft und zum Glauben im Mittelpunkt. Besonders auf Konfirmandentagungen oder –freizeiten erlebt die Konfi-Gruppe Spaß, Gemeinschaft und Spiritualität. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer und andere Menschen in der Gemeinde geben den Konfimanden und Konfimandinnen wichtige Impulse für ihr künftiges Leben.

Das Wort „Confirmatio“ bedeutet „Befestigung, Bekräftigung“. Man bestätigst also als mündige Christin oder als Christ das Versprechen, dass die Eltern und Paten bei der Taufe gegeben haben.

Historische Dokumente zur Konfirmation

Ein interessantes Glückwunschschreiben wurde uns von Inge Schmidt aus Mudenbach zur Verfügung gestellt:

Glueckwuensche-zur-Konfirmation-vom-Lehrer1951

Zwei Konfirmationstafeln aus den Jahren 1884 und 1924 (zur Verfügung gestellt von Helmut Jung aus Mudenbach)

Confirmation-W. Heinrich-Leyendecker-1884   013-Konfirmation-Lina-Leyendecker-1924