Auf den Spuren Martin Luthers –
3-Städte-Reise vom 18.9. bis 20.9.2015

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D. Martin Luther – Kupferstich des Malers und Kupferstechers Friedrich Fleischmann (1791 – 1834)

Am frühen Freitagmorgen machte sich eine leider nur relativ kleine Reisegruppe der Kirchengemeinde Kroppach auf, um in den kommenden 3 Tagen 3 Städte zu besuchen.

Im Vorfeld auf das 500jährige Reformationsjubiläum in 2017 standen Wirkungsstätten Martin Luthers auf dem Programm.

Am Nachmittag starteten wir in Leipzig mit der ersten Stadtführung , die uns einen guten Überblick über die wichtigsten Sehenwürdigkeiten der Stadt, Thomaskirche (Wirkungsstätte Johann Sebastian Bach und Martin Luther), Denkmal Johann Sebastian Bach , Felix Mendelssohn-Bartholdy (als Erwachsener und als Thomaner), Nikolaikirche (Friedensgebete 1989 ), typische Einkaufspassagen, imposanter Hauptbahnhof…. brachte.

Bis zum Besuch der an jedem Freitag stattfindenden Motette in der Thomaskirche blieb uns nur kurze Zeit, um im sehr schönen Hotel etwas außerhalb der Stadt einzuchecken. Die Motette fand an diesem Abend nicht mit dem Thomanerchor statt, sondern mit dem Vokalensemble. Besonders beeindruckend: Das bis auf den letzten Platz gefüllte Gotteshaus (nicht nur mit Touristen, sondern auch „Einheimischen“ die nach diversen Einkäufen scheinbar auf dem Nachhauseweg noch die Motette besuchen) und die mit beiden Orgeln (Orgel der Thomaskirche und Nachbau der „Bach-Orgel“) und dem Vokalensemble dargebotene Musik.

Am nächsten Morgen stand die Stadt Wittenberg auf dem Programm, ein kleineres , beschauliches Städtchen mit vielen „Martin-Luther-Spuren“, angefangen mit dem Augustinerkloster, dem späteren Wohnort Martin Luthers, der Schlosskirche mit der Thesentür, die Stadtkirche, in der er predigte, das große Martin-Luther-Denkmal vor dem historischen Rathaus, das Wohnhaus seines Unterstützers Melanchthon.

Am Sonntag – bereits auf der Rückfahrt – hatten wir noch eine Stadtführung in Erfurt geplant. Dom und Severikirche, das Augustinerkloster Erfurt, in dem Martin Luther sein Studium der Theologie antrat, die Michaeliskirche mit der Katharina-Glocke und auch die imposant bebaute Krämerbrücke.

Wir konnten die wieder gut restaurierte alte Bausubstanz, enge Gässchen bestaunen: „ Als ob die Zeit stehen geblieben sei “ – hatten wir das Gefühl, jeden Moment eine Kutsche um die Ecke fahren zu sehen.

An diesem Sonntag fand die Bistumswallfahrt „Mensch trau dich“ statt, Bischof und andere Geistliche zelebrierten die Heilige Messe von den 70 Stufen der Domtreppe für einige Hundert Gläubige auf dem Domplatz. Orgel-, Bläser und Chormusik war durch Lautsprecher verstärkt in der ganzen Stadt zu hören.

Nach dem Mittagessen (selbstverständlich eine echte Thüringer Bratwurst) traten wir die noch 300km Heimfahrt an.

Vielleicht finden sich für 2016 „Reiselustige“, die weitere Wirkungsstätten Martin Luthers (Halle, Magdeburg, Eisenach,…) besichtigen möchten, wer sein Interesse an einer solchen Reise bekunden möchte, …. könnte dies mit einem Anruf im Gemeindebüro in Kroppach Tel. 02688/989054 tun.

purephonic Benefizkonzert

Purephonic-Plakat-2015

Tafel feiert mit Benefizkonzert Geburtstag
Band Purephonic präsentieren am 18. Oktober mitreißenden Gospel und Soul

Westerwaldkreis. 420 Ehrenamtliche, die in acht Ausgabestellen 1109 Haushalte mit 2292 Menschen versorgen. Soweit die beeindruckenden Eckdaten der Westerwaldkreis Tafel. Über das große Engagement und das Herzblut, mit denen die Helfer bei der Sache sind, sagen die Zahlen freilich wenig aus. Dabei ist gerade diese Art der Hilfe das Lebenselixier der Tafel. Dass solch ein Einsatz alles andere als selbstverständlich ist, wissen deren Leiter und Koordinatoren und wollen sich am 18. Oktober bei allen Helfern und allen Freunden der Tafel bedanken – mit einem Fest zum zehnjährigen Bestehen der Westerwaldkreis Tafel. Los geht’s um 18 Uhr in der Mensa im Schulzentrum Bad Marienberg (Kirburger Straße).

Dabei werden nicht nur Freunde und Wegbegleiter der Tafelarbeit zu Wort kommen; die Gäste erwartet auch ein besonderes Konzert der Band Purephonic: Die sieben Sänger und Musiker aus Gießen und dem Westerwald präsentieren eine packende Mischung aus energiegeladenem Gospel und einfühlsamen Soul, mit der sie sich schon einmal für die Tafelarbeit eingesetzt haben: Bereits 2014 hat das Benefizkonzert von Purephonic in Montabaur das Publikum begeistert. Der Eintritt für das Konzert, zu dem jeder eingeladen ist ist frei; um eine Spende wird gebeten. (bon)

Iris Egly und Sandra Mies übernehmen den Kindergottesdienst in Kroppach

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Der Kindergottesdienst geht weiter mit neuer Besetzung. Wir freuen uns auf spannende Geschichten und schöne Lieder. Kirche muss nicht langweilig sein …

Mein Name ist Iris Egly (im Bild links) und ich wohne in Heimborn. Ich bin 36 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder (7 und 4 Jahre). Ich möchte Kindergottesdienst machen, um den Kindern den Glauben näherzubringen und um gleichzeitig zu zeigen, dass Kirche nicht langweilig ist. Ich freue mich, Euch begrüßen zu dürfen.

Mein Name ist Sandra Mies (im Bild rechts), ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe einen zwei Jahre alten Sohn. Ich würde gerne mit Kindern Gottes Liebe entdecken.

 


Foto: Maja Wagener

Fauenkreise starten ins Winterhalbjahr

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Die ersten Termine stehen fest: Der Frauenkreis Atzelgift/Luckenbach trifft sich am Mittwoch, 14.10.2015 um 14:30 Uhr in der Gustav-Adolf-Kapelle.

Zur selben Zeit treffen sich die Frauenkreise Mörsbach und Heimborn im Ev. Gemeindehaus Mörsbach, um das jeweilige Programm für das Winterhalbjahr abzustimmen. Herzlich eingeladen sind alle Frauen, die Interesse haben, die Themen dieser Frauenkreise mitzugestalten.

Der Frauenkreis Kroppach trifft sich am Donnerstag, 15.10.2015 um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Kroppach.

 

Suche nach Ursachen ist im Gange

Die Sanierung der Kroppacher Kirche ist momentan ein wichtiges Thema in der Kirchengemeinde und eine große Herausforderung für die Handwerker. Bisher weiß niemand, wie lange die Sanierungsarbeiten andauern werden oder wie viel es insgesamt kosten wird, berichtete Erhard Fetthauer, Vorsitzender des Kirchenvorstands.

Ein Architekt aus Dornburg, der Fachmann für historische Gebäude ist, leitet gemeinsam mit der Bauverwaltung der Kirchenleitung das Projekt. Der Architekt holt spezialisierte Statiker und Restauratoren aus ganz Deutschland in den Westerwald, um die Kirche in den nächsten Wochen zu begutachten.

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Um die Statik gründlich und genau berechnen zu können, möchte der zuständige Statiker möglichst einen gewissen Raum im Boden freigelegt haben. Dafür wurden von Handwerkern aus der Region die hinteren Sitzbänke abgebaut, so dass die Orgel bereits staubsicher verpackt werden konnte. Ein Holzsachverständiger achtet darauf, welches Holz in der Kirche historisch ist und damit unter Denkmalschutz steht. Da sich im Treppenhaus Risse gebildet haben und sich die erste Empore stark gesenkt hat, wurden Probebohrungen in mehreren Pfeilern vorgenommen. So sehen die Fachleute, wie stabil das Holz heute noch ist.

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Erst nach den Arbeiten und Untersuchungen der Spezialisten kann gesagt werden, worin die Ursache des Schadens besteht, welche Kosten auf die Kirchengemeinde zukommen werden und wie lange die Kirche noch geschlossen sein wird. Sicher scheint jedoch zu sein, dass das Gotteshaus in diesem Jahr nicht mehr zweckentsprechend genutzt werden kann. (ele)